Praktikum als Floristin

Floristin in Neuseeland

Am 12. november 2009 bin ich mit dem bus in new plymouth angekommen und meine chefin denise holte mich sogleich mit ihrem alten unverkennbaren geschaeftsauto morrie bei der busstation ab. kurz darauf z eigte sie mir ihr geschaeft, ich lernte ihre angestelleten rex und angelika, ihre familie und freunde von ihr, steph und brett mit ihrem 7jaehrigen sohn thomas, kennen.

Steph und brett waren dann auch meine gasteltern bis ich in eine wg zuegelte. sie sind sehr nett. ich besuche sie oft und wir haben es sehr gut zusammen. sie helfen mir wo sie nur koennen wenn irgendein problem auftaucht. auch denise, angelika und rex sind sehr nett und hilfsbereit. denise half mir dann auch eine passende wg und ein gutes auto zu finden und hat mir auch alle moebel fuer mein zimmer zur verguegung gestellt.

Nachdem ich mich ein wenig eingelebt hatte, fing ich am 23.november an zu arbeiten und ich durfte die neuseelaendische floristik kennenlernen. denise hat jedoch keinen gan z typisch neuseelaendischen stil in ihrem shop. sie orientiert sich mehr an europa. was einem sofoert auffaellt wenn man andere shops sieht. und dennoch ist es nicht dasselbe wie in der schweiz. vieles wird hier anders gemacht. sei es vom roesen ruesten ue bers straeusse binden bis zum bedienen. ich brauchte meine zeit um meinen stil anzupassen. denise weiss ganz genau was sie will und was nicht. mittlerweile ist das alles kein problem mehr.

Im geschaeft wird sehr viel auf bestellung gearbeitet. laufkunden gibt es nur wenige da wir ausserhalb des stadtzentrums sind. das meiste was wir anfertigen sind straeusse und gestecke und hochzeitsfloristik. Im geschaeft wie auch sonst ueberall wird nur englisch gesprochen. mit der zeit gewoehnt man sich an die andere sprache und versteht es immer wie besser und kann auch immer wie besser sprechen. denise ist fast immer anwesend und uebernimmt immer das telefonieren und bedienen. ist sie mal nicht da, uebernimmt rex diese aufgabe. In der regel arbeite ich 30h die woche .wenn viel los ist kanns auch gut 45h sein. samstags und sonntags habe ich fast immer frei. so kann ich auch mal 2 tage weggehen. mit dem geld das ich verdiene. kann ich gut mein zimmer, mein auto und meinen lebensunterhalt bezahlen. zum gross sparen reic hts jedoch nicht.

Obwohl die monate januar, februar und maerz sind recht busy. trotzdem hat denise, als es grad ein wenig ruhiger wurde, mir in dieser zeit ferien angeboten. denn diese zeit ist natuerlich auch hauptsaison fuer die reisezeit. und so erku ndete ich mit meinem auto die suedinsel. Mittlerweile habe ich schon ganz viel schoenes und interessantes von neuseeland gesehen, viele nette leute kennengelernt und viele kilometer hinter mir. und ich bereue es kein bisschen, diesen schritt gewagt zu hab en. man erlebt soviel und wird sich ein leben lang mit freude daran erinnern koennen. ich kanns nur weiterempfehlen. besonders wenn man auch gerne reist.

liebe grüsse
claudia

Claudia Morgenthaler